Minecraft als Schulfach!

Mein Weihnachtsgeschenk 2014 (Danke Felix!)

Mein Weihnachtsgeschenk 2014 (Danke Felix!)

Die Nachricht machte mich schon etwas „wuschig“: für 180 Schüler (Alter: 13) der „Viktor Rydberg Schule“ in Stockholm ist Minecraft Unterrichtsfach. Minecraft (als digitale Version von Lego – scnr) bietet trotz (oder wegen) seiner minimalistischen Blöcke traumhafte Andockmöglichkeiten für so ziemlich alle (streng voneinander abgegrenzten)Schulfächer.

Jetzt „spielen“ dort in Schweden alle Schüler der siebenten Klassen IN DER SCHULE und sind Teil eines multidisziplinären Projektes. Die Themen laufen durch die Chemie, Physik, Biologie über die Gemeinschaftskunde und natürlich Schweden. Ein Teil des Projektes: die Schüler bauen ZUSAMMEN(!) eine Stadt der Zukunft mit klimafreundlichen Lösungen, untersetzt mit Wissen aus dem Unterricht.

Ich finde bereits die Unterstützung des räumlichen Denkens genial, die enorme freigesetzte Kreativität, ebenso wie die Möglichkeiten sich endlich unter einem Kubikmeter etwas vorzustellen oder Würfelvolumina zu verdoppeln… und überhaupt: Kombinatorik (!).

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Schloss Salem: die Elite geht off – zeitweise

Konzentration auf das Wesentliche

Konzentration auf das Wesentliche

Eine Meldung auf SPON (Spiegel-Online): Die Privatschule Salem nahe dem Bodensee in Baden-Württemberg hat seit Oktober eine stringente Regel: die 250 Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen müssen um 21.30 Uhr ihre Smartphones, MP3-Player, Laptops und Tablet-PCs abgeben. Ihre Handys erhalten die 13- bis 17-Jährigen am darauffolgenden Tag nach dem gemeinsamen Mittagessen um 14.15 Uhr zurück. Ihre Laptops und Tablets dürfen sie bereits zum Unterrichtsbeginn wieder nutzen.

Es handele sich um den Versuch, die Schüler „in ein engeres Korsett hineinzubringen“, sagt Pressesprecher Hartmut Ferenschild. Da Schloss Salem eine Privatschule ist, kann die Leitung eine solche Regel leichter einführen als öffentliche Schulen. 640 Schüler besuchen das Internat Salem, Kosten: knapp 35.000 Euro pro Jahr. Für die Unterstufenschüler der Klassen fünf, sechs und sieben gilt schon seit jeher ein generelles Handy- und Internetverbot. Sie dürfen sich lediglich für eine Stunde pro Tag ein Gerät ausleihen und damit telefonieren, SMS schreiben oder unter Aufsicht im Netz surfen.

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Mathe Style: das Imperium schlägt zurück

Vorderansicht

Vorderansicht

Auf Klassenarbeiten sollte man sich vorbereiten, vor allem modisch. Eine Idee habe ich schon lange vor mir her geschoben: ein kackfreches T-Shirt um die Pubertanten etwas aufzumuntern vor so einer harten Aufgabe. Nun ist es da, Montag bei Shirtinator bestellt und heute rechtzeitig – 2 Tage vor dem Großereignis – eingetroffen. Also werde ich Freitag in der zweiten Stunde mich entblättern und mein (üblicherweise) schwarzes Hemd langsam aufknöpfen und ihnen den vollen Anblick gönnen. Natürlich sollen sie auch ihre gespielte Wut kurz kanalisieren, ich werde mich nach reichlichem Genuss der Situation dann langsam umdrehen…

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