Make Physik great again!

Make „Physik“ great again

Ein kleiner Test in Physik (Klasse 6) zum Messen, Ablesen und zum Darstellen von Wertepaaren in Koordinatensystemen brachte in einer „Freiraumaufgabe“ wieder zutiefst kreative Antworten zu Tage. Die Aufgabe (in der Vorstunde besprochen…) war: „Beschreibe, wie Schiffe die Tiefe des Meeres unter sich bestimmen. Fertige auch eine Skizze dazu an.“ Die rein statistische Auswertung der kleinen „Schriftlichen LernErfolgsKontrolle“ (MäcVorPomm-Sprech) stellt zufrieden. Der wahre Schatz ist jedoch die Sammlung der goldigsten Gedanken und Skizzen:

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Der Blinde Fleck und das Essen

Ich habe es WIEDER getan...

Ich habe es WIEDER getan… 14.3. Elmshorn

Es gibt von den Psychologen Joseph Luft und Harry Ingham zur Selbst- und Fremdwahrnehmung das berühmte JoHari-Fenster. Dieses Fenster hat 4 Bereiche. Einer davon ist der Blinde Fleck – dort geht es um die Anteile des Verhaltens, die nur andere wahrnehmen und die ich nicht kenne. Wie gut, dass man gelegentlich (öfters) sein eigenes Verhalten durch Schüler gespiegelt bekommt. Eines meiner Mathe-Asse aus der 8. Klasse sagt letzte Woche zu mir: „Herr Upahl, wissen Sie eigentlich, dass alle Ihre Aufgaben in irgendeiner Form mit Essen zu tun haben?“. Da musste ich kurz inhalten und mein eigenes „Tun“ reflektieren – und zum freudigen Entsetzen auf meiner Seite: Philipp hat Recht.

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Esoteriker, Homöopathen und Rotkäppchen

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel...

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel…

Immer und immer wieder kommt das Argument: “es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt”, als reflexartige Antwort und als HIER-IST-DER-BEGRÜNDETE-DIALOG-ZU-ENDE-WAFFE in allen erdenkenswürdigen Situationen. Im Gespräch mit Esoterikern, Homöopathen und Theologen kann man nur verlieren. Denn die können immer einfach eine Behauptung nach der anderen rauswerfen – um Beweise und Falsifizierbarkeit (Eigenschaft einer Aussage, empirisch widerlegbar zu sein) müssen sie sich ja nicht kümmern. Und man kommt immer wieder in die Verlegenheit diesen Hokuspokus wie eine gleichberechtigte, alternative wissenschaftliche Hypothese zu diskutieren.

Nun aber zum „Zitat“….

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Motivationsschübe durch Videos und Puppen

Physik als Abenteuer

Physik als Abenteuer

Wie bekommt man die „Head-Down“-Generation (Kopf zum Smart Phone hinunter geneigt – während sämtlicher vorstellbarer und nicht vorstellbarer Tätigkeiten) dazu, Dinge toll zu finden die im Normalfall für sie sterbenslangweilig sind? So uncoole Sachen wie Geschwindigkeitsberechnungen oder Untersuchungen am freien Fall? Auf eine ziemlich pfiffige Idee brachte mich Martin Kramer mit seinem Buch „Physik als Abenteuer“ (Aulis Verlag): Figuren (Puppen, Stofftiere) die mit vollstem Körpereinsatz sich zu Physik-Demo-Experimenten hergeben, sozusagen die Stuntmänner des Unterrichts. Die Figur ist in „Action“. Und die lieben Pubertanten erleben stellvertretend die Situation mit. Kramer teilt das in erlebende, illustrierende und erzählende Charakter. (toll übrigens sein Fridolin im „Eisblock“).

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BeNutzen – Analysieren – Gestalten

Benutzen Analysieren Gestalten

Benutzen Analysieren Gestalten

Als erstaunlich praktikable Gestaltungsidee für Unterricht eignet sich im Allgemeinen das Prinzip Benutzen, Analysieren, Gestalten. In der ersten Phase, dem Benutzen, verwenden die Pubertanten Informatiksysteme, Formeln, Gleichungen oder ausformulierte Algorithmen. Mit den so gesammelten Erfahrungen wird nun in der zweiten Phase, dem Analysieren, der Aufbau und die Arbeitsweise des Programms, der Formel, der Gleichung oder des Algorithmus untersucht. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, um in der dritten Phase Gestalten, Lösungen selbstständig finden und die untersuchten Systeme, Formeln, Gleichungen oder Abläufe in neuen Zusammenhängen sinnvoll einsetzen.

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