Beziehung und Schulerfolg…

Es bleibt schwierig...

Es bleibt schwierig…

Wenn Lehrer und Schüler (allgemein alle Menschen) längere Zeit miteinander zu tun haben entsteht “Beziehung”. Joachim Bauer erkennt hier wechselseitige Spiegelungs- und Resonanzvorgänge mit einem Produkt aus zwei Bausteinen: Einfühlung und Führung. Beide bedürfen einer sorfältigen Regulierung auf der Nähe-Distanz-Skala. Kann man DAS lernen? Ganz klares JA! Der Schlüssel dazu: kooperatives Lernen: KL (wen wunderts…). Ein wesentlicher Baustein des KL: Wertschätzung! Gesehen und wertgeschätzt werden ist Voraussetzung für die Aktivierung der Motivationssysteme des menschlichen Gehirns.

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Da brüllt der gemeine Pauker…

Befeuerung für den Schelm

Befeuerung für den Schelm

Ich sauge alles irgendwie “Erheiternde” rund um den Schulbetrieb in einem nimmersatten Strudel auf. Das sorgt für den nötigen Abstand zu den “Dingen” und sich selbst. Sprüche, Comics, Witze, Cartoons, Anekdoten – alles ist willkommen. Mein derzeitiger Lieblingsschwiegersohn und mallorquinischer “Projektleiter” (Mika bitte wegsehen 🙂 ) hat mich zu Ostern mit einem Buch von Uli Stein regelrecht glücklich gemacht: es heißt schlicht “Schule” – und zaubert mir mit jeder Seite ein fettes Grinsen in meinen Frontausguck. Einige Dinge haben bereits nach dem ersten Betrachten ihren ewigen Platz in meinem Gehirn gefunden… Danke Mika! Danke Herr Stein!

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Die heilige Inklusion

Zielgleich oder zieldifferent?

Zielgleich oder zieldifferent?

Ein kleiner Artikel in der heutigen Ostseezeitung mit sinngemäß folgender Botschaft: “Wie groß muss man sein, um Polizist zu werden? Eine 1,58 Meter große Frau wurde von der Eignungsprüfung der Bundespolizei ausgeschlossen: Sie sei zu klein für den Job. Sie klagte dagegen und bekam nun vor dem Verwaltungsgericht Schleswig recht. ” Bestimmt kann man diese Ideenreihe nahezu unbegrenzt mit weiteren Beispielen aus vielen Branchen  fortsetzen. Essenz: nach der Schule ist Schluss mit “lustig”.

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Sprüche, weise Worte und Dummfug

Mein lieber Schwan...

Mein lieber Schwan…

Jeden Tag läuft mir irgendwo ein Spruch zu mir und meinem(r) Beruf(ung) über den Weg und bringt mich kurzzeitig zum Nachdenken, wie gut die Welt sein könnte. Manchmal blitzt aber auch ein “wie doof ist das denn” auf… Zeit für eine Google-Umfrage! 30 Sprüche verteilt auf 3 Seiten. Vergib Zensuren: 1 cool bis 6 uncool

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Der Blinde Fleck und das Essen

Ich habe es WIEDER getan...

Ich habe es WIEDER getan… 14.3. Elmshorn

Es gibt von den Psychologen Joseph Luft und Harry Ingham zur Selbst- und Fremdwahrnehmung das berühmte JoHari-Fenster. Dieses Fenster hat 4 Bereiche. Einer davon ist der Blinde Fleck – dort geht es um die Anteile des Verhaltens, die nur andere wahrnehmen und die ich nicht kenne. Wie gut, dass man gelegentlich (öfters) sein eigenes Verhalten durch Schüler gespiegelt bekommt. Eines meiner Mathe-Asse aus der 8. Klasse sagt letzte Woche zu mir: “Herr Upahl, wissen Sie eigentlich, dass alle Ihre Aufgaben in irgendeiner Form mit Essen zu tun haben?”. Da musste ich kurz inhalten und mein eigenes “Tun” reflektieren – und zum freudigen Entsetzen auf meiner Seite: Philipp hat Recht.

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Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago? Fermiaufgaben!

Mutation oder Evolution?

Mutation oder Evolution?

Auf schnellem Wege eine begründete Schätzung, beruhend auf Alltagserfahrungen,  abgeben gehört zu den reizvollsten Problemstellungen in der Mathematik. Es werden nur sehr rudimentäre mathematische Kenntnisse benötigt. So eine Fermi-Aufgabe sollte auf dem Platz eines benutzten Briefumschlages “knackbar” sein. Die so ermittelten  Lösungen sollen (und können) nicht 100% exakt sein, aber bei kleinem Aufwand in der richtigen Größenordnung liegen. Kurz: eine sinnvolle Abschätzung.

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Meine Freundin VERA

Ausbruchsversuche erwünscht...

Ausbruchsversuche erwünscht…

Es ist wieder einmal soweit: VERA (Erna) kommt…. Für Normalos: Vergleichsarbeiten Mathematik Klasse 8 stehen an. Oder wie die Eingeborenen sagen: die “Testeritis” geht um. VerAen gibt es offenkundig nur in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch, wie auch ebenso die zentralen schriftlichen Abschlussprüfungen in diesen Fächern. In den wenigen anderen Fächern (Biologie, Physik, Chemie, Musik, Kunst, AWT, Sozialkunde, Geschichte, Geografie, Sport, Astronomie, Religion, Philosophie…) gibt es offenkundig nichts zu vergleichen oder zu prüfen. Zugestanden: ein Allheilmittel (VERAen gehören zum “Qualitätsmanagement”: QM) gibt es nicht – Es gibt nichts, was man nicht auch verbessern könnte.

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Esoteriker, Homöopathen und Rotkäppchen

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel...

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel…

Immer und immer wieder kommt das Argument: “es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt”, als reflexartige Antwort und als HIER-IST-DER-BEGRÜNDETE-DIALOG-ZU-ENDE-WAFFE in allen erdenkenswürdigen Situationen. Im Gespräch mit Esoterikern, Homöopathen und Theologen kann man nur verlieren. Denn die können immer einfach eine Behauptung nach der anderen rauswerfen – um Beweise und Falsifizierbarkeit (Eigenschaft einer Aussage, empirisch widerlegbar zu sein) müssen sie sich ja nicht kümmern. Und man kommt immer wieder in die Verlegenheit diesen Hokuspokus wie eine gleichberechtigte, alternative wissenschaftliche Hypothese zu diskutieren.

Nun aber zum “Zitat”….

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Das Imperium legt nach

Math-Teacher-Skills

Math-Teacher-Skills

Angemessene Dienstkleidung für Lehrer: dieser Vorschlag für das neue Schulgesetz geht demnächst an den Petitionsausschuss des Landtages. Experimentierfreudig teste ich nun fast monatlich die Wirkung ausgesuchter Devotionalien auf meine Pubertanten. Vor den Ferien kam dieses Prachtstück zum Einsatz. Jedoch mit erhöhtem Anspruchsniveau: die Botschaft versteckt sich fremdsprachlich und dann noch auf dem Rücken. Die Wirkung war ernüchternd: nahe Null. Einzige intelligente Bemerkung in der Achten: Es soll “Meth-Teacher” heißen. Die Rückenbotschaft konnte tatsächlich nur von meinen Englisch-Kolleginnen inhaltlich und umfänglich dechiffriert werden und wurd auch prompt mit einem mitleidigen Lächeln quittiert.

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Hattie reloaded

Hallo zu Hattie?

Hallo zu Hattie?

Heute muss man bei jedem Thema auf die Hattie Studie verweisen: Die Hattie Studie – ist eigentlich nichts weiter als eine Zusammenfassung vieler Untersuchungen (Metaanalysen) die alle schon bekannt waren. Hattie galt und gilt als DIE SENSATION – in Fachkreisen. Alle Maßnahmen werden bei Hattie mit d (Effektstärke) bewertet, je größer d desto besser der Einflussfaktor auf die Leistung. Ein d zwischen 0,0 bis 0,40 gilt als schwach (älter werden und Lehrereffekt ohne Unterricht genauso stark). Mathematisch gesehen ist d der Anteil des Mittelwertunterschiedes an der Standardabweichung. Jedoch muss dabei immer an eines denken: empirische Durchschnittsresultate (Effektstärke d) zeigen nur, wie gut oder schlecht es bislang gelungen ist, diese Methode (also diesen Faktor) zu realisieren. Diese Ergebnisse zeigen nicht, was man damit bei weiterer Optimierung erreichen kann.

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