Eigendynamik geschlossener Systeme: Unterrichtsentwürfe

Da werde ich zum "Weißen Wanderer"

Da werde ich zum “Weißen Wanderer”

Sie trudeln am Vorabend (Deadline 18:00 Uhr – aus Verständnis für die “Opfersituation”) einer Hospitation bei mir ein: Unterrichtsentwürfe. Diese haben inzwischen einen Umfang angenommen, dessen Aufwand-Nutzen-Verhältnis völlig verzerrt ist… zur Aufwandsseite. Natürlich ist es unbestritten: sein Fach, die Didaktik, methodische Spielarten und Sozialformen MUSS MAN(n) beherrschen. Der Augenblick der Wahrheit kommt jedoch beim eigentlichen “Showdown”: Live-Stunde. Das (neudeutsch) Standing vor/in der Klasse, die Klaviatur der Interventionsmöglichkeiten (wenn notwendig, dann aber angemessen und konsequent) und vor allem das schnelle “Umbauen” im Kopf, wenn es anders als geplant läuft: das ist Tagesgeschäft in der Schule. (wer weiterliest, “darf” auch noch ein BelohnungsQuiz absolvieren…)

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Modische Verrenkungen: Homestyle

Bewegende Dinge...

Bewegende Dinge…

Sowohl an meiner Schule, als auch an allen Schulen die ich während meiner Hospitationen sehe, beobachte ich einen merkwürdigen Trend: unsere Pubertanten marschieren in Sporthosen (wenn es “gut” läuft: dreistreifige Hosen), “schlabbrigen” Trainingshosen rum, die alle so aussehen, als ob sie Tag und Nacht getragen werden. Zuhause verstehe ich das Tragen dieser Jogginghosen – Gammel-Look für die Couch. Oftmals tragen auch sportferne Personen dieses entstellende Merkmal. Es hat für mich stets eine “Assi-Prollig”-Konnotation. Ich nehme mal einen befremdlichen Autoritäts“beweis”:

Karl Lagerfeld “Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.” Talkshow Markus Lanz, ZDF, 19. April 2012

Wird der “Schmuddel-Look” nun durch Hilfiger, RTL2 & Co hoffähig gemacht?

Stimm doch mal ab….

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Beziehung und Schulerfolg…

Es bleibt schwierig...

Es bleibt schwierig…

Wenn Lehrer und Schüler (allgemein alle Menschen) längere Zeit miteinander zu tun haben entsteht “Beziehung”. Joachim Bauer erkennt hier wechselseitige Spiegelungs- und Resonanzvorgänge mit einem Produkt aus zwei Bausteinen: Einfühlung und Führung. Beide bedürfen einer sorfältigen Regulierung auf der Nähe-Distanz-Skala. Kann man DAS lernen? Ganz klares JA! Der Schlüssel dazu: kooperatives Lernen: KL (wen wunderts…). Ein wesentlicher Baustein des KL: Wertschätzung! Gesehen und wertgeschätzt werden ist Voraussetzung für die Aktivierung der Motivationssysteme des menschlichen Gehirns.

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Da brüllt der gemeine Pauker…

Befeuerung für den Schelm

Befeuerung für den Schelm

Ich sauge alles irgendwie “Erheiternde” rund um den Schulbetrieb in einem nimmersatten Strudel auf. Das sorgt für den nötigen Abstand zu den “Dingen” und sich selbst. Sprüche, Comics, Witze, Cartoons, Anekdoten – alles ist willkommen. Mein derzeitiger Lieblingsschwiegersohn und mallorquinischer “Projektleiter” (Mika bitte wegsehen 🙂 ) hat mich zu Ostern mit einem Buch von Uli Stein regelrecht glücklich gemacht: es heißt schlicht “Schule” – und zaubert mir mit jeder Seite ein fettes Grinsen in meinen Frontausguck. Einige Dinge haben bereits nach dem ersten Betrachten ihren ewigen Platz in meinem Gehirn gefunden… Danke Mika! Danke Herr Stein!

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Die heilige Inklusion

Zielgleich oder zieldifferent?

Zielgleich oder zieldifferent?

Ein kleiner Artikel in der heutigen Ostseezeitung mit sinngemäß folgender Botschaft: “Wie groß muss man sein, um Polizist zu werden? Eine 1,58 Meter große Frau wurde von der Eignungsprüfung der Bundespolizei ausgeschlossen: Sie sei zu klein für den Job. Sie klagte dagegen und bekam nun vor dem Verwaltungsgericht Schleswig recht. ” Bestimmt kann man diese Ideenreihe nahezu unbegrenzt mit weiteren Beispielen aus vielen Branchen  fortsetzen. Essenz: nach der Schule ist Schluss mit “lustig”.

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Sprüche, weise Worte und Dummfug

Mein lieber Schwan...

Mein lieber Schwan…

Jeden Tag läuft mir irgendwo ein Spruch zu mir und meinem(r) Beruf(ung) über den Weg und bringt mich kurzzeitig zum Nachdenken, wie gut die Welt sein könnte. Manchmal blitzt aber auch ein “wie doof ist das denn” auf… Zeit für eine Google-Umfrage! 30 Sprüche verteilt auf 3 Seiten. Vergib Zensuren: 1 cool bis 6 uncool

zum Sprüche-Voting

 

Der Blinde Fleck und das Essen

Ich habe es WIEDER getan...

Ich habe es WIEDER getan… 14.3. Elmshorn

Es gibt von den Psychologen Joseph Luft und Harry Ingham zur Selbst- und Fremdwahrnehmung das berühmte JoHari-Fenster. Dieses Fenster hat 4 Bereiche. Einer davon ist der Blinde Fleck – dort geht es um die Anteile des Verhaltens, die nur andere wahrnehmen und die ich nicht kenne. Wie gut, dass man gelegentlich (öfters) sein eigenes Verhalten durch Schüler gespiegelt bekommt. Eines meiner Mathe-Asse aus der 8. Klasse sagt letzte Woche zu mir: “Herr Upahl, wissen Sie eigentlich, dass alle Ihre Aufgaben in irgendeiner Form mit Essen zu tun haben?”. Da musste ich kurz inhalten und mein eigenes “Tun” reflektieren – und zum freudigen Entsetzen auf meiner Seite: Philipp hat Recht.

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Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago? Fermiaufgaben!

Mutation oder Evolution?

Mutation oder Evolution?

Auf schnellem Wege eine begründete Schätzung, beruhend auf Alltagserfahrungen,  abgeben gehört zu den reizvollsten Problemstellungen in der Mathematik. Es werden nur sehr rudimentäre mathematische Kenntnisse benötigt. So eine Fermi-Aufgabe sollte auf dem Platz eines benutzten Briefumschlages “knackbar” sein. Die so ermittelten  Lösungen sollen (und können) nicht 100% exakt sein, aber bei kleinem Aufwand in der richtigen Größenordnung liegen. Kurz: eine sinnvolle Abschätzung.

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Meine Freundin VERA

Ausbruchsversuche erwünscht...

Ausbruchsversuche erwünscht…

Es ist wieder einmal soweit: VERA (Erna) kommt…. Für Normalos: Vergleichsarbeiten Mathematik Klasse 8 stehen an. Oder wie die Eingeborenen sagen: die “Testeritis” geht um. VerAen gibt es offenkundig nur in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch, wie auch ebenso die zentralen schriftlichen Abschlussprüfungen in diesen Fächern. In den wenigen anderen Fächern (Biologie, Physik, Chemie, Musik, Kunst, AWT, Sozialkunde, Geschichte, Geografie, Sport, Astronomie, Religion, Philosophie…) gibt es offenkundig nichts zu vergleichen oder zu prüfen. Zugestanden: ein Allheilmittel (VERAen gehören zum “Qualitätsmanagement”: QM) gibt es nicht – Es gibt nichts, was man nicht auch verbessern könnte.

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Esoteriker, Homöopathen und Rotkäppchen

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel...

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel…

Immer und immer wieder kommt das Argument: “es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt”, als reflexartige Antwort und als HIER-IST-DER-BEGRÜNDETE-DIALOG-ZU-ENDE-WAFFE in allen erdenkenswürdigen Situationen. Im Gespräch mit Esoterikern, Homöopathen und Theologen kann man nur verlieren. Denn die können immer einfach eine Behauptung nach der anderen rauswerfen – um Beweise und Falsifizierbarkeit (Eigenschaft einer Aussage, empirisch widerlegbar zu sein) müssen sie sich ja nicht kümmern. Und man kommt immer wieder in die Verlegenheit diesen Hokuspokus wie eine gleichberechtigte, alternative wissenschaftliche Hypothese zu diskutieren.

Nun aber zum “Zitat”….

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