Ultrastarkes Tool: Powtoon!

Da brat mir einer einen...

Da brat mir einer einen…

Mich hat es „schwer erwischt“: Powtoon ist derzeit meine monstermäßige „Killer-App“. Ich glaube, danach habe ich schon ewig gesucht. Direkt im Browser lassen sich kleine und auch große Filmchen mit Animationscharakter erstellen, mit Musik unterlegen und sogar mit „Voice-over“ Parts versehen. Für den Bildungsbereich gibt es, sofern man mehr will, einen günstigen EDU-Preisvorteil. Das war ich gerne bereit zu bezahlen. Die fertigen Ergebnisse lassen sich z.B. nach youtube exportieren oder eben in verschiedenen Formaten downloaden – dabei auch so nützliche Formate wie ppt und pdf. Die einzige Investition neben etwas Geld: Zeit. Powtoon liefert viele schöne Vorlagen für Hintergründe, Aktionen und auch Sounds mit. Dafür ist der Spaßfaktor aber ungeheuer hoch. Hier meine ersten Gehversuche als Playlist auf Youtube:

  1. Trigonometrie
  2. Funktionen

filmfest.kopf.gegend

Genial einfach!

Genial einfach!

Filmfest.kopf.gegend beschreibt exakt einen Eingang zu meiner Schule in Rehna. Eine geniale Idee, vermutlich inspiriert vom DNS (Domain Name System) im weltweiten Netz der Netze. Das StartUp W3W (What3Words) ordnet 57 Billionen kleinen Quadraten (3m x 3m) weltweit eine derartige 3 Wort-Adresse zu. Deutlich einfacher zu merken als GPS-Koordinaten. Treffpunkte, Eingänge, Bratwurstbuden, Toiletten, einzelne Parkplätze: alles kann nun exakt adressiert werden. Die Webseite der Firma, Apps für iOS und Android machen es leicht…. nur den arsch.der.welt findet man damit auch nicht.

Eigendynamik geschlossener Systeme: Unterrichtsentwürfe

Da werde ich zum "Weißen Wanderer"

Da werde ich zum „Weißen Wanderer“

Sie trudeln am Vorabend (Deadline 18:00 Uhr – aus Verständnis für die „Opfersituation“) einer Hospitation bei mir ein: Unterrichtsentwürfe. Diese haben inzwischen einen Umfang angenommen, dessen Aufwand-Nutzen-Verhältnis völlig verzerrt ist… zur Aufwandsseite. Natürlich ist es unbestritten: sein Fach, die Didaktik, methodische Spielarten und Sozialformen MUSS MAN(n) beherrschen. Der Augenblick der Wahrheit kommt jedoch beim eigentlichen „Showdown“: Live-Stunde. Das (neudeutsch) Standing vor/in der Klasse, die Klaviatur der Interventionsmöglichkeiten (wenn notwendig, dann aber angemessen und konsequent) und vor allem das schnelle „Umbauen“ im Kopf, wenn es anders als geplant läuft: das ist Tagesgeschäft in der Schule. (wer weiterliest, „darf“ auch noch ein BelohnungsQuiz absolvieren…)

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Modische Verrenkungen: Homestyle

Bewegende Dinge...

Bewegende Dinge…

Sowohl an meiner Schule, als auch an allen Schulen die ich während meiner Hospitationen sehe, beobachte ich einen merkwürdigen Trend: unsere Pubertanten marschieren in Sporthosen (wenn es „gut“ läuft: dreistreifige Hosen), „schlabbrigen“ Trainingshosen rum, die alle so aussehen, als ob sie Tag und Nacht getragen werden. Zuhause verstehe ich das Tragen dieser Jogginghosen – Gammel-Look für die Couch. Oftmals tragen auch sportferne Personen dieses entstellende Merkmal. Es hat für mich stets eine „Assi-Prollig“-Konnotation. Ich nehme mal einen befremdlichen Autoritäts„beweis“:

Karl Lagerfeld „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Talkshow Markus Lanz, ZDF, 19. April 2012

Wird der „Schmuddel-Look“ nun durch Hilfiger, RTL2 & Co hoffähig gemacht?

Stimm doch mal ab….

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Der Blinde Fleck und das Essen

Ich habe es WIEDER getan...

Ich habe es WIEDER getan… 14.3. Elmshorn

Es gibt von den Psychologen Joseph Luft und Harry Ingham zur Selbst- und Fremdwahrnehmung das berühmte JoHari-Fenster. Dieses Fenster hat 4 Bereiche. Einer davon ist der Blinde Fleck – dort geht es um die Anteile des Verhaltens, die nur andere wahrnehmen und die ich nicht kenne. Wie gut, dass man gelegentlich (öfters) sein eigenes Verhalten durch Schüler gespiegelt bekommt. Eines meiner Mathe-Asse aus der 8. Klasse sagt letzte Woche zu mir: „Herr Upahl, wissen Sie eigentlich, dass alle Ihre Aufgaben in irgendeiner Form mit Essen zu tun haben?“. Da musste ich kurz inhalten und mein eigenes „Tun“ reflektieren – und zum freudigen Entsetzen auf meiner Seite: Philipp hat Recht.

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Motivationsschübe durch Videos und Puppen

Physik als Abenteuer

Physik als Abenteuer

Wie bekommt man die „Head-Down“-Generation (Kopf zum Smart Phone hinunter geneigt – während sämtlicher vorstellbarer und nicht vorstellbarer Tätigkeiten) dazu, Dinge toll zu finden die im Normalfall für sie sterbenslangweilig sind? So uncoole Sachen wie Geschwindigkeitsberechnungen oder Untersuchungen am freien Fall? Auf eine ziemlich pfiffige Idee brachte mich Martin Kramer mit seinem Buch „Physik als Abenteuer“ (Aulis Verlag): Figuren (Puppen, Stofftiere) die mit vollstem Körpereinsatz sich zu Physik-Demo-Experimenten hergeben, sozusagen die Stuntmänner des Unterrichts. Die Figur ist in „Action“. Und die lieben Pubertanten erleben stellvertretend die Situation mit. Kramer teilt das in erlebende, illustrierende und erzählende Charakter. (toll übrigens sein Fridolin im „Eisblock“).

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